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Frida Kahlo - die Mater dolorosa als Projektionsfläche Zum 110. Geburtstag der mexikanischen Künstlerin



Der Kurs ist abgeschlossen.

Donnerstag, 12. Oktober 2017 20:00–21:30 Uhr

Kursnummer 6000
Leitung Dr. Isabel Rith-Magni
Datum Donnerstag, 12.10.2017 20:00–21:30 Uhr
Plätze min. 8 / max. 100 noch genügend Plätze frei
Entgelt kostenlos
Ort VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn

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Im "Kulturkalender"

In der Reihe "Kulturkalender" erinnern wir an Jahrestage herausragender Persönlichkeiten und Ereignisse aus Geistesleben und Kultur. Forscher, Wissenschaftler und freie Autoren vermitteln bemerkenswerte und spannende Einblicke in ihr Forschungsthema.

Kaum ein Künstler ist in vergleichbarer Weise zum modernen Mythos geworden wie die surrealistische Malerin Frida Kahlo (1907 - 1954). Dabei wurde das kunsthistorische Interesse oft überlagert von der Faszination, welche die außergewöhnliche Biografie einer Frau ausübte, die sich in den politisch turbulenten Zeiten nach der mexikanischen Revolution und an der Seite des berühmten Freskenmalers Diego Rivera trotz der tragischen Spätfolgen eines schweren Unfalls ihren Weg bahnte.
Frida Kahlo wurde zur Ikone für den florierenden Gender-Diskurs stilisiert und immer wieder als Exempel in den Theorien des Postkolonialismus und der Kulturellen Hybridität herangezogen. Der Vortrag versucht einen kaleidoskopartigen Blick auf diese und andere Vereinnahmungen, die Frida Kahlos Kunst erfuhr - sei es als Beweis für das Ringen um eine feministische Position in der Kunstgeschichte, sei es als folkloristische Begleitmusik oder psychologisch aufschlussreiches Dokument ihrer Leidensgeschichte

In Kooperation mit dem Ibero-Club e.V.

Dr. Isabel Rith-Magni Dozent/in

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