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Donnerstag, 23. November 2017 18:00–19:30 Uhr

Kursnummer 6309
Leitung Hermann F. Schweitzer
Datum Donnerstag, 23.11.2017 18:00–19:30 Uhr
Plätze min. 8 / max. 25 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR Anmeldung wird empfohlen!
Ort VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn

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Dank der neuen Beleuchtungstechnik - von der Gaslaterne zum elektrischen Licht - entwickelte sich in allen Metropolen eine rege Betriebsamkeit, die die Nacht zum Tag machte. Dies schlug sich auch in den Sujets der damaligen Künstler nieder.
Toulouse-Lautrec war unermüdlich unterwegs: kein Revue-Theater, das er nicht kannte, kein Revue-Girl, das er nicht gemalt hat, samt der ganzen Entourage, so zum Beispiel den scharfzüngigen Kabarettisten Aristide Bruant ("der mit dem roten Schal"). Lautrec war aber auch einer der ersten Werbegraphiker. Er schuf riesige Plakate im neuen Verfahren der Lithographie, dem Vorläufer des Offset-Drucks.
Renoir und Degas waren natürlich auch abends unterwegs, im Café-Concert (eine Pariser Institution) oder in der Oper, in die man vor allem ging, um sich zu zeigen. Degas war am liebsten "backstage", wo er eines seiner Lieblingsthemen, die Umkleideszenen der Tänzerinnen, vorfand.
Das Treiben auf dem Tanzboden war Volkssport, "after work parties" gängiges Thema und den kessen Pariser Mädchen Sehnsuchtsort: oft ohne Klassen-Unterschiede, wie man bei den Kneipenszenen von Manet und Toulouse-Lautrec sehen kann. Auch Paula Modersohn-Becker war mit dabei, nachdem sie sich ein paar edlere Klamotten aus dem "second-hand shop" geholt hatte.

Hermann F. Schweitzer Kursleitung

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