Willkommen auf der VHS-SeiteDas Programm 2/2017 ist online!

Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen

zurück



auf die Warteliste eintragen
Der Kurs ist ausgebucht, Anmeldung auf die Warteliste.

Dienstag, 12. Dezember 2017 18:00–20:00 Uhr

Kursnummer 6312
Leitung Dr. Angelika Schmid
Datum Dienstag, 12.12.2017 18:00–20:00 Uhr
Plätze min. 10 / max. 16 nur noch wenig Plätze frei
Entgelt 21,00 EUR (inkl. Eintritt ins Museum) Schriftliche Anmeldung erforderlich!
Ort Treffpunkt: Foyer der Bundeskunsthalle, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn, Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

Kursort

Kurs weiterempfehlen


Vom 3. November 2017 bis zum 11. März 2018 gewährt die Bundeskunsthalle erstmals mit einem umfangreichen Werkkonvolut der Öffentlichkeit einen fundierten Einblick in den aktuellen Forschungsstand zum "Kunstfund Gurlitt" sowie zur allgemeinen Provenienz Forschung in Deutschland. Dabei geht es natürlich auch um die Persönlichkeit des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956), der jahrelang im Auftrag Hitlers agierte, und um seinen Sohn Cornelius Gurlitt, der 2014 verstarb und der seinen ererbten Nachlass dem Kunstmuseum Bern vermachte.
Die Präsentation stellt facettenreich auch den zeithistorischen Rahmen vor: Das beinhaltet gleichermaßen die Schicksale der verfolgten, in vielen Fällen jüdischen Kunsthändler und -sammler wie die Biografien der Täter.
Darüber hinaus wird die Ausstellung nicht nur die Strategien des beispiellosen Kunstraubes der Nationalsozialisten in Deutschland vorstellen, sondern auch die Methoden der Beschlagnahmungen von Kunstgütern in den besetzten Gebieten.
Vorgesehen ist eine Publikation, die von der Bundeskunsthalle gemeinsam mit dem Kunstmuseum Bern erarbeitet wurde. In einer zeitgleich stattfindenden Ausstellung in Bern liegt der Fokus auf den Werken der sogenannten "Entarteten Kunst" und auf solchen aus dem Besitz der Familie Gurlitt.

Dr. Angelika Schmid Kursleitung

© 2017 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG