Willkommen auf der VHS-SeiteDas Programm 1/2018 ist online!

Syrien - das Land der Begegnung zwischen Orient und Okzident. Ein geschichtlicher Überblick

zurück



Kurs in den Warenkorb legen
Dieser Kurs ist buchbar!

Donnerstag, 19. April 2018 19:30–21:00 Uhr

Kursnummer 6051
Dozentin Dr. Ulrike Peters
Datum Donnerstag, 19.04.2018 19:30–21:00 Uhr
Plätze min. 8 / max. 25 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR Anmeldung wird empfohlen!
Ort VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn

Kursort

Kurs weiterempfehlen


Syrien war seit jeher das Land der Begegnung zwischen Orient und Okzident. Hier trafen Kulturen und Weltreiche aufeinander: die Kulturen der Mesopotamier und Phönizier, Griechen und Perser, Römer und Parther, Byzantiner und Sassaniden, Mongolen und Ägypter, Türken und Franzosen. Syrien war der Mittelpunkt des "Fruchtbaren Halbmondes", der Wiege der ältesten menschlichen Hochkulturen, es war ein wichtiger Ausgangspunkt des frühen Christentums und nach der Islamisierung das Zentrum des Umayyaden-Reiches. Damaskus und Aleppo waren schon in der Antike bedeutende Metropolen, die Oasenstadt Palmyra ein mächtiges Handelszentrum. Unter den Umayyaden wurde Damaskus Sitz des Kalifen und die dritte heilige Stadt des Islams, nach Mekka und Jerusalem. Im 20. Jh. erlebte Syrien nach osmanischer und französischer Herrschaft die Unabhängigkeit. Es folgten der Zusammenschluss mit Ägypten (Vereinigte Arabische Republik) sowie die Trennung von Ägypten (Arabische Republik Syrien) und die Regierungsübernahme von Hafiz al-Assad. Ihm folgte sein Sohn Baschar al-Assad, unter dessen Präsidentschaft 2011 der bis heute andauernde Bürgerkrieg begann, der u.a. die gegenwärtigen Flüchtlingswellen zur Folge hat. Der Bildvortrag gibt einen Überblick über die wechselvolle Geschichte Syriens bis zur Gegenwart.

Dr. Ulrike Peters Dozent/in

© 2018 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG