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Ernst Barlach Menschenbilder gegen Ungerechtigkeit und Verzweiflung Zum 80. Todesjahr

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Donnerstag, 17. Mai 2018 20:00–21:30 Uhr

Kursnummer 6309
Dozentin Dr. Angelika Schmid
Datum Donnerstag, 17.05.2018 20:00–21:30 Uhr
Plätze min. 8 / max. 25 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR Anmeldung wird empfohlen!
Ort VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn

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Kein Geringerer als Bertolt Brecht bezeichnete den Bildhauer, Grafiker und Literaten Ernst Barlach (1870 - 1938) als einen "der größten Bildhauer, die wir Deutschen gehabt haben". Der vor 80 Jahren gestorbene Künstler hat nicht nur in den berühmt gewordenen Bettler- und Mönchsfiguren, sondern auch in Werken wie "Das Grauen", "Der Rächer" oder "Das Wiedersehen" allgemeingültige menschliche Befindlichkeiten und Ängste bildhauerisch thematisiert. Seine einprägsamen Gewandfiguren, teils in Holz geschnitzt, teils in Bronze gegossen, transportieren Barlachs zutiefst humanistisch-pazifistische Lebens- und Kunstauffassung. Während des NS-Regimes wurde er als "entartet" diffamiert und ging in eine Art "innere Emigration" und versuchte so, sein künstlerisches Schaffen zu vollenden und zu bewahren.

Dr. Angelika Schmid Dozent/in

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