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Das Siebengebirge - Vulkankette im Spannungsfeld europäischer Großlandschaften

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Der Kurs ist abgeschlossen.

Mittwoch, 21. März 2018 20:00–21:30 Uhr

Kursnummer 6352A
Leitung Andreas Roeder
Datum Mittwoch, 21.03.2018 20:00–21:30 Uhr
Plätze min. 8 / max. 25 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR
Ort

VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn
Raum

Kursort

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Natur-Kulturhistorischer Vortrag
Dass der Drachenfels angeblich der höchste Berg der Niederlande ist, mag eine scherzhafte Umschreibung sein für die sprichwörtliche Beliebtheit dieser Erhebung unter holländischen Touristen. Im Kern aber gibt sie die Sehnsucht der nördlichen "Flachlandbewohner" wieder nach einem gänzlich anderen Landschaftstyp, dessen Verklärung bereits in der Rheinromantik des 19. Jahrhunderts Ausdruck fand.
Auch heute noch kann man diese Stimmung erfahren, wenn man an einem stillen Tag von einem der erhabenen Aussichtsgipfel das beindruckende Panorama zwischen Kölner Bucht und den Hochgipfeln der Eifel betrachtet.
Tatsächlich treffen hier zwei geologische Großlandschaften Europas aufeinander: das riesige Senkungsgebiet der Tiefebene im Norden und das Hebungsgebiet des Rheinischen Schiefergebirges im Süden. Im Spannungsfeld der Erdkruste entstand auf engstem Raum ein über Jahrmillionen aktiver Vulkanismus mit unterschiedlichen Vulkantypen, der die Grundlage einer Jahrtausende währenden, intensiven Nutzung durch den Menschen bildete.
Der reich bebilderte Vortrag möchte Ihnen nicht nur die Schönheit im Wandel der Jahreszeiten nahebringen, sondern auch die natürlichen und historischen Prozesse verdeutlichen, die zu der landschaftlichen Vielfalt in einem der ältesten Naturschutzgebiete Deutschland führten.
Ergänzend zu diesem Vortrag bietet Andreas Roeder am 25. März eine geologische Wanderung durch das vorgestellte Gebiet an (siehe Veranstaltung Nr. 6452).

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