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Traditionell-japanisches und modern-europäisches Kunstverständnis Eine vergleichende Betrachtung

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Der Kurs ist abgeschlossen.

Mittwoch, 26. September 2018 20:00–21:30 Uhr

Kursnummer 6302
Leitung Prof. Dr. Günter Seubold
Datum Mittwoch, 26.09.2018 20:00–21:30 Uhr
Plätze min. 8 / max. 25 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR Anmeldung wird empfohlen!
Ort

VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn
Raum 3.49

Kursort

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Das Arp Museum Rolandseck zeigt vom 26.08.2018-20.01.2019 die Ausstellung "Im Japanfieber". Wir wollen sie mit diesem Vortrag begleiten.
Wenn die These stimmt, dass die japanische Kunst und Kultur auf die Entwicklung der westlichen Kunst von den Impressionisten bis zur Gegenwart Einfluss genommen hat, dann stellt sich sofort die Frage: Was denn von der japanischen Kunst und Kultur hat Einfluss auf die westliche Kunst genommen? Der Verdacht liegt nahe, dass nur die der westlichen Vorstellung von Kunst affinen Werke der japanischen Tradition beachtet wurden, dass aber der weitaus größere Bereich japanischer Kunst und Kultur unbeachtet und für die westliche Kunst folgenlos blieb.

Der Vortrag sucht die Differenz des traditionell-japanischen zum modern-europäischen Kunstverständnis herauszuarbeiten. Anders als in der westlichen Kunst geht es in der traditionellen, insbesondere zen-buddhistisch geprägten Kunst Japans nicht um die Herstellung autonomer Werke, sondern um etwas wesentlich Anderes: um die Durchstoßung des sinnlichen Scheinens und die Erfahrung einer sinngebenden Leere und Stille.

In Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Prof. Dr. Günter Seubold Dozent

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