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100 Jahre Bauhaus II Weg vom Ornament, hin zum "White Cube"

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Donnerstag, 21. März 2019 19:30–21:00 Uhr

Kursnummer 6302
Leitung Hermann F. Schweitzer
Datum Donnerstag, 21.03.2019 19:30–21:00 Uhr
Plätze min. 8 / max. 80 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR Anmeldung empfohlen!
Ort

VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn
Raum 1.11

Kursort

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Die Auseinandersetzungen der Wiener Architekten Otto Wagner und Josef Hoffmann mit Adolf Loos bilden den Nährboden für die Auffassung von zeitgemäßer Architektur. Die Überwindung des Jugendstils bei Otto Wagner, obwohl relativ streng formuliert, ähnlich wie bei Josef Hoffmann (Palais Stoclet, Brüssel) hatte Adolf Loos proklamiert mit seinem provozierendem Pamphlet über "das Ornament, ein Verbrechen". In gleicher Richtung bewegten sich die Auseinandersetzungen im deutschen Werkbund, daran beteiligt auch Peter Behrens, der Lehrer von Gropius. Dieser hatte ähnliche Ansichten wie Adolf Loos. Wie nackt sollten seine Bauwerke aussehen und aus ihrem Inneren heraus strahlen, modern, geometrisch, hell.
Hatte Adolf Loos noch die Bau-Oberflächen durch edlen Marmor, in Innenräumen mittels kostbarer Hölzer und Fourniere gestaltet, ging das Bauhaus weiter und kümmerte sich um lapidare Materialien und Techniken, die auch im Siedlungsbau anwendbar und bezahlbar waren.
In einer exemplarischen Übersicht werden wir den Werdegang der modernen Architektur vom strengen Wiener Jugendstil bis zu den Architektenstars des Bauhauses verfolgen. Die sachlich-kühlen Strukturen der Bauhaus-Architektur werden deutlich bei den Meisterwerken von Gropius bis Mies van der Rohe, dessen nachhaltig prägendes Motto lautete: weniger ist mehr.

Hermann F. Schweitzer Dozent

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