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Rembrandts "Bettler-Bilder" Zum 350. Todestag des Künstlers

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Donnerstag, 21. November 2019 20:00–21:30 Uhr

Kursnummer 6002
Dozentin Prof. Dr. Birgit Münch
Datum Donnerstag, 21.11.2019 20:00–21:30 Uhr
Plätze min. 10 / max. 200 noch genügend Plätze frei
Entgelt kostenlos
Ort

Bonn, Universität Hauptgebäude, Am Hof 1, Hörsaal IX
Am Hof 1
53111 Bonn

Kursort

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Rembrandt (1606 - 1669) lebte in einer Zeit, in der sich die nordniederländischen Städte - auch aufgrund der Wirtschaftsmacht - sprunghaft vergrößerten. Im Jahr 1600 zählte Amsterdam 60.000 Einwohner, dreißig Jahre später waren es 115.000.
Auch Leiden, die Stadt, in welcher Rembrandt als Sohn eines Müllers geboren worden war und in der er sich um das Jahr 1625 eine erste Werkstatt im Haus der Eltern eingerichtet hatte, musste zwischen 1575 und 1650 mehrfach seine Stadtmauern erweitern. Aufgrund der Religionsfreiheit kamen zudem viele Glaubensflüchtlinge in die nördlichen Provinzen, darunter Protestanten aus dem Süden, Hugenotten aus Frankreich sowie Juden aus Osteuropa. Der Traum, am Wohlstand der Wirtschaftsmacht zu partizipieren, erfüllte sich längst nicht für alle.
Gerade aus der späten Leidener Zeit, bevor Rembrandt das Haus in der Amsterdamer Breestraat bezog, lassen sich in seinem Werk zahlreiche Bettlerdarstellungen finden, sowohl Zeichnungen als auch Radierungen. Viele Forscherinnen und Forscher haben bei Rembrandt einen anderen, neuen Blick auf das Betteln und die Armut sehen wollen. Doch trifft dies zu?
Rembrandts Bettler-Bilder werden im Vortrag genauer vorgestellt und mit Werken seiner Zeitgenossen wie auch mit der städtischen Armenfürsorge seiner Zeit in Bezug gebracht.

Die Veranstaltungen 6001- 6004
finden im Rahmen des Studium Universale mit der Uni Bonn statt.

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