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Gustav Klimt: Wien 1900

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wenige Plätze frei

Donnerstag, 28. November 2019 19:30–21:00 Uhr

Kursnummer 6316
Leitung Hermann F. Schweitzer
Datum Donnerstag, 28.11.2019 19:30–21:00 Uhr
Plätze min. 8 / max. 30 nur noch wenig Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR Anmeldung empfohlen!
Ort

VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn
Raum 3.49

Kursort

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Die Frauenbilder Gustav Klimts sind weltbekannt. Seinen gerade vergangenen 100. Todestag nehmen wir zum Anlass, einen Blick auf sein Gesamtwerk, insbesondere aber auf seine eindrucksvollen Landschaftsbilder zu werfen.
Klimt war Mitbegründer und Leiter der Wiener Sezession, gegründet nach dem Vorbild von München und Berlin. Durch den frühen Kontakt zu Emilie Flöge (1891 erstes Portrait von Emilie mit 17 Jahren), einer Fabrikanten-Tochter, gelang Klimt schnell der Zugang zum gehobenen Wiener Bürgertum, das zum großen Teil auch seine Auftraggeber und Auftraggeberinnen für seine Portraits stellte. Emilie Flöge blieb zeitlebens seine Partnerin auf Augenhöhe. Sie war erfolgreiche Modedesignerin, arbeitete mit ihren Schwestern und den Wiener Werkstätten zusammen und leitete einen prominenten Modesalon.
Im November 1898 wird das Sezessions-Gebäude errichtet, bei dessen Planung Klimt assistierte. Schließlich entstand hier 1902 eines seiner Hauptwerke: der Beethoven-Fries (24m). Die Krönung seiner Arbeiten am Bau sind aber wohl die Fresken und Mosaike im Palais Stoclet in Brüssel, entworfen von seinem Freund Josef Hoffmann (1904). Die Galionsfigur des strengen Wiener Jugendstils war ein Pionier des modernen Designs und Vorläufer des Art Déco. Im Salon des Palais Stoclet zeigt sich sein berühmter ´Kuss´, in seiner sinnlichen Innigkeit wunderbar kontrastiert zum Marmor-Schachbrett-Boden des "Quadratl-Hoffmann".
Dass Wien ein Ort der Avantgarde war, ist in unseren Breiten nicht mehr so geläufig. Der Vortrag will die Qualitäten der Sezession wieder etwas deutlicher ins (grelle) Licht des Bauhaus-Jubiläums rücken.

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