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Die Krebsjägerinnen vom Oberen Orinoko

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Dienstag, 29. Oktober 2019 18:15–19:45 Uhr

Kursnummer 1522
Dozentin Dr. Gabriele Herzog-Schröder
Datum Dienstag, 29.10.2019 18:15–19:45 Uhr
Plätze min. 5 / max. 140 noch genügend Plätze frei
Entgelt kostenlos Anmeldung empfohlen
Ort

VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn
Raum 1.11

Kursort

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Lateinamerikanische Perspektiven

Unsere Lateinamerika-Reihe, die wir in Kooperation mit der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn, dem Ibero Club Bonn und dem Interdisziplinären Lateinamerikazentrum (ILZ) der Universität Bonn ausrichten, widmet sich in diesem Halbjahr der Bedeutung von SDG 5 "Geschlechtergleichstellung".

Die Yanomami in Südvenezuela und Brasilien wurden von Wissenschaftlern, Journalisten und Aktivisten mal als gewalttätig beschrieben, mal als Opfer inszeniert. Insbesondere den Frauen wurde ein Opferstatus zugewiesen. Feldforschungsergebnisse ergänzen die unterschiedlichen Repräsentationen dieser indianischen Gesellschaft und widersetzen sich ihnen auch.
Die Machtbereiche der Yanomami-Frauen und ihre Durchsetzungsstrategien in ihren Gemeinschaften werden unter Berücksichtigung der indigenen Kosmologie verständlich. Das sich stark verändernde politische Gefüge der Region regt aber auch zu Diskussionen darüber an, in wieweit Geschlechterrechte universell sein können.
Dr. Gabriele Herzog-Schröder forschte bereits in den 1980er Jahren zu Gendermacht in Amazonien. Sie lehrt u. a. am Institut für Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität und arbeitet als Kuratorin und Sammlungsexpertin mit verschiedenen Museen und Sammlungen zusammen.

Dr. Gabriele Herzog-Schröder Dozentin

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