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Postwachstumsökonomie Wohlstand ohne Wachstum in einer endlichen Welt



Der Kurs ist abgeschlossen.

Donnerstag, 05. Oktober 2017 19:00–20:30 Uhr

Kursnummer 1336
Leitung Gesa Maschkowski
Dorle Gothe
Christoph Bals
Prof. Dr. Niko Paech
Datum Donnerstag, 05.10.2017 19:00–20:30 Uhr
Plätze min. 5 / max. 500 noch genügend Plätze frei
Entgelt kostenlos Anmeldung empfohlen.
Ort Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal X
Am Hof 1
53111 Bonn

Kursort

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In Kooperation mit Regionalwert AG, Bonn im Wandel e. V. und Germanwatch e. V.
Die lang gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Doch was darf sich ein einzelnes Individuum an materiellen Freiheiten erlauben, ohne über seine ökologischen und sozialen Verhältnisse zu leben?

Postwachstumsökonomie lotet die Möglichkeiten aus, geldbasierte, globalisierte Versorgungsmuster zurück zu bauen. Stattdessen werden Suffizienz und urbane Subsistenz bedeutsam. Aus Konsumenten werden souveräne Prosumenten, die zur gemeinschaftlichen Versorgung beitragen. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Sesshaftigkeit gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin.

Der Umweltökonom Prof. Dr. Niko Paech ist einer der prominentesten Vertreter der Postwachstumsökonomie. Seit 2016 ist er Lehrbeauftragter an der Universität Siegen im Studiengang "Plurale Ökonomik".
Im Anschluss an seinen Vortrag diskutieren Christoph Bals von German Watch und Dorle Gothe von Regionalwert AG mit ihm und weiteren Initiativen aus Bonn über die Fragen: Was bedeutet Postwachstumsökonomie für die Unternehmen, für die Politik, die Städte und die Initiativen? Und wo finden sich gute Ansätze dafür in Bonn?

Moderation: Gesa Maschkowski, Bonn im Wandel

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