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Das Imperium schlägt zurück Mexiko und die USA in den Zeiten von Donald Trump

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Der Kurs ist abgeschlossen.

Mittwoch, 06. September 2017 19:30–21:00 Uhr

Kursnummer 1503
Leitung Raimund Allebrand
Prof. Dr. Walther L. Bernecker
Datum Mittwoch, 06.09.2017 19:30–21:00 Uhr
Plätze min. 5 / max. 150 noch genügend Plätze frei
Entgelt kostenlos Anmeldung empfohlen.
Ort VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn

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In Kooperation mit AFIB, Ibero-Club und Unesco-Club Bonn e. V.
Seit Jahren bietet Mexiko ein äußerst ambivalentes Bild. Die Medien berichten von Drogenhandel und Mafiakartellen, von Gewalt und Straflosigkeit, von Korruption und Menschenrechtsverletzungen, kurzum: von einem "failed state", in dem die Regierung längst zu einer Marionette der Drogenbosse wurde oder zum Teil eines kriminellen Systems.

Andererseits wird das Land im wirtschaftlichen Sektor als Hoffnungsträger Lateinamerikas präsentiert, als "aztekischer Tiger", der sich anschickt, eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Auch als Durchgangsland für Einwanderer und billige Arbeitskräfte könnte es seine Position gegenüber den USA ausnutzen.

Einen Dämpfer erfuhr Mexiko allerdings durch die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Er hat eine grundlegende Neugestaltung der US-mexikanischen Beziehungen angekündigt, verfolgt den Bau einer monumentalen Grenzmauer, will Migranten im großen Stil nach Mexiko zurückschicken - die Zeichen stehen auf Sturm!

Der Historiker Prof. Dr. Walther Bernecker von der Universität Erlangen-Nürnberg geht der Frage nach, wie es zwischen den ungleichen Nachbarn zu beiden Seiten des Río Grande weitergeht.

Moderation: Raimund Allebrand, IFIB Bonn

Raimund Allebrand Kursleitung


Prof. Dr. Walther L. Bernecker Kursleitung

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