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Von den Rändern der Stadt her denken Berlin und Bonn im Vergleich In Kooperation mit bpb

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Der Kurs ist abgeschlossen.

Montag, 07. Mai 2018 18:00–19:30 Uhr

Kursnummer 1304
Dozenten Prof. Dr. Felicitas Hillmann
Walter Staufer
Dr. Laura Calbet Elias
Bernhard Faller
Datum Montag, 07.05.2018 18:00–19:30 Uhr
Plätze min. 5 / max. 80 noch genügend Plätze frei
Entgelt kostenlos Anmeldung empfohlen.
Ort

Bundeszentrale für politische Bildung, Medienzentrum, Adenauerallee 86, 53113 Bonn
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Raum

Kursort

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Städte sind verdichtete Vielfalt. Während aber Wohnlagen in den Zentren sozial und baulich aufgewertet werden, erleben die bereits in hohem Maße von Armut geprägten Großwohnsiedlungen am Stadtrand eine weitere Abwertung. Benachteiligte bewegen sich wie eine Bugwelle vor der Gentrifizierung durch die Stadt in Richtung der Ränder.

Seit Jahren sinkt die Zahl der Sozialwohnungen, weil öffentliche Wohnungsbestände an private Investoren verkauft wurden, um städtische Haushalte zu sanieren. Miete ist zum Armutsfaktor Nr. 1 geworden.

Da die Armutsquote der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mehr als doppelt so hoch ist, wie die der Bevölkerung mit deutschen Wurzeln, besteht ein Trend der Entmischung der Städte. Ihre Vielfalt steht auf dem Spiel.

Prof. Dr. Felicitas Hillmann ist am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung als Leiterin in der Abteilung "Regenerierung von Städten" tätig und außerdem Professorin mit dem Fachgebiet "Urbane Transformation im internationalen Kontext" an der TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung.

Sie, und ihr Team erklären, wie die drei Prozesse Auf- und Abwertung, Ausverkauf und Mischung in Berlin wirken und was sozial gestaltende Stadtentwicklung tun kann.

Prof. Dr. Felicitas Hillmann, Dr. Matthias Bernt, Dr. Laura Calbet Elias sind auch die Autor(inn)en des gleichnamigen Beitrags in apuz "Aus Politik und Zeitgeschichte", Heft 48/2017 "Stadt"  http://www.bpb.de/apuz/260054/stadt

Dr. Laura Calbet Elias ist Mitautorin des Beitrags. Calbet studierte Architektur an der UPC (Barcelona) und an der UdK (Berlin) und absolvierte das Studium der Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin und lehrt inzwischen in Dortmund.

Bernhard Faller ist Gründer und Leiter von Quaestio Forschung und Beratung in Bonn. Quaestio bedeutet Dialog mit den Auftraggebern. Quaestio forscht und berät im Themenfeld Stadt- und Regionalentwicklung für ein breites Spektrum von Auftraggebern u.a. in den Arbeitsfeldern: Stadt- und Quartiersentwicklung, Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik, Zivilgesellschaft und Stadtentwicklung sowie Daseinsvorsorge und soziale Infrastruktur. Aktuell ist die Mitarbeit an der "Roadmap Bodenpolitik", in der neun Kernforderungen aufgestellt werden, die aus Sicht der Experten dringend aufzugreifen sind, um einen nachhaltigen und sozial verantwortungsvollen Umgang mit dem knappen Gut Boden zu sichern.

Moderation: Walter Staufer, bpb

Prof. Dr. Felicitas Hillmann Dozentin


Dr. Laura Calbet Elias Dozentin

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