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Märkte als Ort der kulturellen Vielfalt im vorspanischen Mexiko

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Kulturelle Vielfalt in urbanen Räumen

Urbanes Leben zeichnet sich in den Städten Lateinamerikas sowohl durch die Vermischung vieler Völker als auch durch den stets wechselnden Einfluss transnationaler Regime aus. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Vortragsreihe der kulturellen Vielfalt und des urbanen Zusammenlebens in Lateinamerika von der vorspanischen Vergangenheit bis in die postkoloniale Gegenwart.

Im vorspanischen Mesoamerika waren Märkte der Ort des Handels, sie boten aber auch einen Kommunikationsraum, in dem Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenkamen. Lange Zeit wurde die Bedeutung von Märkten in Mesoamerika unterschätzt. Nun zeigen jüngste Forschungen, dass sie schon seit frühester Zeit einen wichtigen Platz im urbanen Raum einnahmen. In den Jahrhunderten vor der spanischen Eroberung entwickelten sich entlang der wichtigen Handelswege Marktorte mit einer multikulturellen Bevölkerung, die eine zentrale Vermittlerposition im mesoamerikanischen Weltsystem einnahmen.

Prof. Dr. Nikolai Grube ist geschäftsführender Direktor der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn. Er geht auf die unterschiedlichen Formen von Märkten im alten Mexiko ein und zeigt auf, in welcher Weise sie die Koexistenz verschiedener kultureller Gruppen ermöglicht haben.

Prof. Dr. Nikolai Grube Dozent/in

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