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Slums als kulturelle Begegnungsräume in Lateinamerika

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Kulturelle Vielfalt in urbanen Räumen

Urbanes Leben zeichnet sich in den Städten Lateinamerikas sowohl durch die Vermischung vieler Völker als auch durch den stets wechselnden Einfluss transnationaler Regime aus. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Vortragsreihe der kulturellen Vielfalt und des urbanen Zusammenlebens in Lateinamerika von der vorspanischen Vergangenheit bis in die postkoloniale Gegenwart.

Dieser Vortrag befasst sich mit städtischen Armutsvierteln (Slums) in lateinamerikanischen Städten, die als Touristenattraktion fungieren und entsprechend in Szene gesetzt werden.

Ausgehend von einer Akteursperspektive wird dargelegt, wie "Armut" zu einem Produkt gemacht und vermarktet wird. Dabei werden auch die Interaktionsformen der Bewohner der betreffenden Armutsviertel mit den Touristen genauer betrachtet. Außerdem beleuchtet der Vortrag die vielfältigen Konsequenzen dieser Prozesse, die sich je nach städtischem Kontext deutlich unterscheiden.

Eveline Dürr ist Professorin am Institut für Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie hat sich in den letzten Jahren im Rahmen eines trilateralen Forschungsprojekts mit dem Phänomen des Slumtourismus unter anderem in Mexiko-Stadt und Rio de Janeiro befasst.

Prof. Dr. Eveline Dürr Dozent/in

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