Willkommen auf der VHS-SeiteDas Programm 2/2018 ist online!

Boykott, Novemberpogrom und Holocaust Jüdische Bonner Geschäftsleute in der NS-Zeit

zurück



Der Kurs ist abgeschlossen.

Donnerstag, 13. September 2018 17:00–19:00 Uhr

Kursnummer 1703
Leitung Björn Dzieran
Datum Donnerstag, 13.09.2018 17:00–19:00 Uhr
Plätze min. 10 / max. 20 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR Schriftliche Anmeldung erforderlich, per Lastschrift oder Überweisung, keine Tageskasse.
Ort

Treff: vor der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus, Franziskanerstr. 9, 53113 Bonn
Franziskanerstr. 9
53113 Bonn

Kursort

Hier klicken, um Kartenansicht zu aktivieren. Mehr Informationen zur Nutzung von Google-Maps können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.

Kurs weiterempfehlen


Bereits 1933 riefen die Nationalsozialisten zum Boykott von Geschäften im jüdischen Besitz auf. Auch in Bonn versuchten SA-Leute, Kundinnen und Kunden von Einkäufen in den Läden abzuhalten. Nach dem Novemberpogrom von 1938 wurde den wenigen verbliebenen jüdischen Gewerbetreibenden der Betrieb untersagt.
Geschäfte wie "Kaufhaus Tietz", "Buchhandlung Cohen", Heißmangel "Bügelfix", "Modehaus Klaber" sowie die Biographien ihrer jüdischen Inhaber werden auf dem Rundgang durch die Bonner Innenstadt erläutert. Björn Dzieran von der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus erklärt den Zugriff von Justiz und die antijüdische Gesetzgebung am Beispiel dieser Geschäftsleute und beschreibt ihre Entrechtung, Verfolgung und Ermordung der Mehrzahl der Familien.

Der Rundgang ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nicht geeignet.!

© 2018 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG