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"Rassefremd" und "asozial" - vogelfrei und heimatlos Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung der Bonner Sinti

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Der Kurs wurde abgesagt.

Freitag, 13. September 2019 14:00–18:00 Uhr

Kursnummer 1707
Leitung Mitarbeiter der Gedenkstätte
Plätze min. 10 / max. 20 noch genügend Plätze frei
Entgelt 6,00 EUR schriftliche Anmeldung erforderlich
Ort Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrumm Bonn e.V.

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Rassismus und Diskriminierung sind kein Thema, das vor, während und nach der NS-Zeit nur Jüdinnen und Juden in Deutschland traf. Die Ablehnung deutscher Sinti ist gesellschaftlich tief verwurzelt und hat eine lange Tradition. "Bei keiner anderen Gruppe zeigt sich ein so durchgängig deutliches Bild der Ablehnung", heißt es beispielsweise in einem Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2014.

Historische Dokumente und Fotos aus der NS-Zeit, Zeitungsartikel und Überblicksmaterial aus Forschung und politischer Bildungsarbeit sollen den Teilnehmenden die Lebens- und Verfolgungsgeschichten Bonner Sinti näherbringen. Die Teilnehmenden haben so die Möglichkeit, in Eigeninitiative, unterstützt von Mitarbeiter*innen der Gedenkstätte, Klischees mit Tatsachenwissen zu konfrontieren und aufzulösen.

Mitarbeiter der Gedenkstätte Dozentin

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