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(Un-)sichtbare in Mexiko und Peru Migrant_innen der Kolonialzeit

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Dienstag, 05. Mai 2020 18:15–19:45 Uhr

Kursnummer 1524
Dozentin Dr. Sarah Albiez-Wieck
Datum Dienstag, 05.05.2020 18:15–19:45 Uhr
Plätze min. 5 / max. 140 noch genügend Plätze frei
Entgelt kostenlos Anmeldung empfohlen.
Ort

VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn
Raum 1.11

Kursort

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Lateinamerikanische Perspektiven

Unsere Lateinamerika-Reihe, die wir in Kooperation mit der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn, dem Ibero Club Bonn und dem Interdisziplinären Lateinamerikazentrum (ILZ) der Universität Bonn ausrichten, widmet sich in diesem Halbjahr dem Thema Mobilität.

Der Vortrag behandelt die Lebensumstände von Migrant_innen in der Kolonialzeit. Deren Sichtbarkeit in historischen Quellen in Peru und Neuspanien (Mexiko) ist jedoch stark erschwert, da die in Peru prominente Zuschreibung der Migrant_innen als indios forasteros in Neuspanien nicht existierte. Zudem konnten Kategorisierungen wie indio forastero gewechselt, aber auch vererbt werden. Das unklare Bild der historischen Quellen stellt die Forschung vor Herausforderungen.

Dr. Sarah Albiez-Wieck promovierte an der Abteilung für Altamerikanistik der Uni Bonn und ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Uni Köln und Principal Investigator des Global South Studies Centre. Sie erläutert wie diese Schwierigkeiten gelöst und die historischen Schicksale von Migrant_innen wieder sichtbar gemacht werden können.

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