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Auf den Spuren Beethovens in Böhmen-Mähren-Schlesien Kultur- und musikgeschichtlicher Vortrag

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Sonntag, 15. November 2020 15:00–16:30 Uhr

Kursnummer 6280
Dozentin Dr. Inge Steinsträßer
Datum Sonntag, 15.11.2020 15:00–16:30 Uhr
Plätze min. 10 / max. 28 noch genügend Plätze frei
Entgelt 12,00 EUR Eine Voranmeldung online oder per Email über die VHS oder über Haus Schlesien wird aufgrund des begrenzten Platzangebotes dringend empfohlen. Die Zahlung des Eintrittspreises erfolgt an der Tageskasse vor Ort.
Ort

Treffpunkt: Haus Schlesien, Eichendorffsaal, Dollendorfer Str. 412, 53639 Köningswinter
Dollendorfer Str. 412
53639 Königswinter-Heisterbacherrott

Kursort

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Ludwig van Beethoven (1770-1835) hielt sich in den Jahren 1806 und 1811/1812 viele Monate in den Böhmischen Bädern und auf Schloss Grätz bei Troppau (Opava) auf, ehemals Österreichisch-Schlesien, heute Nordmähren/Tschechien. Einerseits erhoffte er sich in den Badeorten Besserung für seine angegriffene Gesundheit, andererseits suchte er bei seinem Freund und Gönner Fürst Carl von Lichnowsky Grätz Erholung. Dort konnte er sich in ruhiger und beschaulicher Umgebung ganz auf seine Musik konzentrieren. Dem Fürsten widmete er u.a. die Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 ("Pathétique") und die Symphonie Nr. 2, D-Dur, op.36.
Der Vortrag geht dem Wirken des Komponisten in einer historisch bedeutsamen Kulturlandschaft nach, einst wichtige Kronländer des k.u.k-Reiches. Neben den Böhmischen Bädern werden u.a. das Egerland (Chebsko), die Altvaterregion mit dem ehemaligen Deutschordensschloss Freudenthal (Bruntál) und der Bezirkshauptmannstadt Freiwaldau (Jesenik), die Städte Troppau und Jägerndorf (Krnov) sowie Olmütz (Olomouc), jahrhundertelang das natürliche Zentrum Mährens und Wirkungsort von Beethovens Freund und Schüler Erzherzog Rudolph von Österreich (1788-1831) vorgestellt.
Der Vortrag schließt ab mit einem Abstecher nach Oberglogau (Glogówek) in Oberschlesien (Polen). Hier war Beethoven 1806 bei Reichsgraf Franz von Oppersdorff (1778-1818) zu Gast. Ihm hatte er seine 4. Symphonie B-dur op. 60 (1806) gewidmet.

In Zusammenarbeit mit HAUS SCHLESIEN, Königswinter

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