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Das Weltgericht von Bamako In Kooperation mit der Bonner Filmfair 2017

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Afrikanische Aspekte - Unsere langjährige Kooperationsreihe mit dem Deutsch-Afrikanischen Zentrum befasst sich in diesem Semester mit dem Thema Ungleichheit - Teilhabe - Gerechtigkeit in Afrika.

Das mehrfach preisgekrönte Filmdrama des mauretanisch-malischen Regisseurs Abderrahmane Sissako handelt vom fiktiven Prozess der afrikanischen Zivilgesellschaft gegen Weltbank und IWF, denen vorgeworfen wird, die Armut in Afrika zu verschärfen.

Im Hof eines Hauses in Bamako kommen Ankläger, Zeugen und Verteidiger zu Wort, derweil das Alltagsleben im Hof weitergeht. Im Mittelpunkt steht hier die Beziehung zwischen der Sängerin Melé und ihrem arbeitslosen Mann Chaka. Auch Szenen einer afrikanischen Emigration nach Europa und eines fiktiven, in Timbuktu spielenden Western werden gezeigt.

Josef Lederle urteilte im film-dienst: "Der mit leichter Hand und hohem dramaturgischen Raffinement inszenierte Film ist von einem filigranen Geflecht zumeist wortloser, fotografisch immens starker Momentaufnahmen durchzogen, die auf der Grenze zwischen Inszenierung und Dokumentation einen Perspektivenwechsel ermöglichen: Afrika einmal nicht durch die westlichen Kolonialklischees, sondern ansatzweise durch eine afrikanische Brille zu sehen."

Moderation: Klaus Thüsing, Deutsch-Afrikanisches-Zentrum Bonn

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