| Kursnummer | 1120 |
| Kursleitung |
Mitarbeitende Haus der Geschichte
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| Datum | Donnerstag, 05.11.2026 13:30–15:00 Uhr |
| Plätze | min. 15 / max. 17 keine Plätze frei |
| Entgelt | 9,00 EUR schriftliche Anmeldung erforderlich. Das Haus der Geschichte bietet den Informationsbesuch kostenfrei an. Das Entgelt ist eine Schutzgebühr der VHS Bonn. |
| Ort |
Haus der Geschichte, Museumsmeile,Willy-Brandt-Allee 14
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1963 beauftragte Ludwig Erhard den Architekten Sep Ruf mit dem Entwurf des Kanzlerbungalows in Bonn. Es entstand ein Wohn- und Empfangsgebäude für die deutschen Bundeskanzler. Die klare, moderne und transparente Architektursprache des einstöckigen Baus mit bodentiefen Fenstern an allen Seiten stellte eine völlig neue Form der politischen Repräsentation dar: Sie unterstrich die Funktion des Hauses als Ort der Begegnung und des Gesprächs.
Während Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Schmidt und Helmut Kohl den Kanzlerbungalow auch bewohnten, diente er Willy Brandt und Gerhard Schröder ausschließlich für repräsentative Veranstaltungen und Gespräche.
Ludwig Erhard bewohnt den von ihm sehr geschätzten Bungalow nur zwei Jahre.
Aus der Zeit von Helmut Schmidt bleibt die schusssichere Glaswand auf der Terrasse. Sie zeugt vom Terror der RAF, vor dem der Kanzler geschützt werden muss. Besonders sichtbar ist der persönliche Geschmack des letzten Bewohners: Helmut Kohl lässt unter anderem eine raumgreifende Lichtkonstruktion anbringen, die sofort den Blick des Besuchers auf sich zieht.
Eigene Anreise.
Einlass nur mit gültigem Personalausweis.
Es gibt eine Sicherheitskontrolle (Körperscanner) und Taschenkontrolle (Gepäckröntgengerät).
Taschen und Jacken können an der Garderobe im Haus der Geschichte abgegeben werden. Größere Taschen und Rücksäcke dürfen nicht mitgenommen werden.
Die Besichtigung vom Kanzlerbungalow kann bei kurzfristiger Nutzung durch den Bundesminister etc. in Einzelfällen entfallen oder eingeschränkt werden.
Nicht barrierefrei.
An- und Abmeldung sind bis zum 21.10.2026 möglich.