| Kursnummer | 6006 |
| Dozentin |
Dr. Friederike Vosskamp
|
| Datum | Mittwoch, 17.06.2026 19:00–20:30 Uhr |
| Plätze | min. 10 / max. 70 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | kostenlos eine Anmeldung wird empfohlen |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
|
In der Reihe "Kulturkalender" erinnern wir an Jahrestage herausragender Persönlichkeiten und Ereignisse aus Geistesleben und Kultur. Forscher*innen Wissenschaftler*innen und freie Autor*innen vermitteln bemerkenswerte und spannende Einblicke in ihre Schwerpunktthemen.
Hört man den Namen Max Ernst, denkt man unweigerlich an seinen surrealen Bildwelten. Dass er seine ersten künstlerischen Schritte aber in Bonn im Umfeld des Rheinischen Expressionismus unternahm und eng mit dem Bonner Maler August Macke befreundet war, ist weniger bekannt. Im Kontext der Ausstellung Visionen der Moderne – August Macke und Max Ernst, die anlässlich des 50. Todestags von Max Ernst vom 1. April bis zum 23. August im Museum August Macke Haus in Bonn zu sehen ist, nimmt der Vortrag im Rahmen des Kulturkalenders die frühen Arbeiten des international bekannten Surrealisten und Dadaisten und seine enge Freundschaft zu August Macke in den Blick.
Verbindungslinien wie die Faszination beider Künstler für die Kunst ihrer Zeit, der sie vereinende Sinn für Humor und ihre Bezüge zu Bonn werden ebenso beleuchtet wie ihre biografisch ungleiche Entwicklung durch das einschneidende Ereignis des Ersten Weltkriegs. Knapp 85 Lebens- und 70 Schaffensjahre stehen den 27 Lebens- und rund 13 Schaffensjahren von August Macke mit einem jedoch nicht minder reichen Werk gegenüber.
In Kooperation mit der Uni Bonn/Studium Universale