| Kursnummer | 6322 |
| Dozentin |
Dr. Angelika Schmid
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| Datum | Samstag, 28.11.2026 10:30–13:00 Uhr |
| Plätze | min. 10 / max. 26 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | 22,70 EUR inkl. Museumseintritt |
| Ort |
Treffpunkt: Bundeskunsthalle Bonn, Helmut-Kohl-Allee 4, 53113 Bonn
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Über 80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und in Anbetracht des aktuellen Weltgeschehens ist eine Bestandsaufnahme darüber, wie eine deutsche Gesellschaft mit dem Vergessen der NS-Verbrechen umgeht, aktueller denn je.
Die Bundeskunsthalle möchte in diesem Zusammenhang zum Diskursort werden, in dem spezifische Formen medialer und künstlerischer Aufarbeitung nicht nur präsentiert, sondern auch diskutiert werden. Wie sollen und können neue Wege der Erinnerungskultur in Bezug auf die Verbrechen der NS-Gewaltherrschaft beschritten werden?
Kunst ist ein zentrales Medium, in dem das oft Unsagbare oder schwer Fassbare eine eigene Ausdrucksform finden können. Dazu gehören heute gerade auch die Möglichkeiten der digitalen Kunst. Somit reicht das Spektrum der künstlerischen Positionen, die die Bundeskunsthalle vorstellt, von Marcel Odenbach und Natalia Romik, Christian Boltanski, Boris Lurie, Gustav Metzger bis zu Hans Haacke und Käthe Kollwitz.
Verschiedene Methoden des Gedenkens werden mit Mitteln der Kunst, der medialen Vermittlung sowie mit historischen Zeugnissen und Objekten vorgestellt und daraufhin untersucht, was sie zu leisten vermögen. Um Demokratie zu erhalten, sind das Wissen und die Aufklärung über die NS-Verbrechen zumutbar und notwendig. Unterschiedliche Opfergruppen bleiben durch zentrale und dezentrale Denkmäler und Mahnmäler im kollektiven Bewusstsein.
Als Berater*innen der Ausstellung fungieren unter anderem Dr. Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees, sowie Prof. Dr. Jens-Christian Wagner und Rikola-Gunnar Lüttgenau für die Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Beginn der Führung: 11 - 13 Uhr; Treffpunkt um 10.30 Uhr im Foyer der Bundeskunsthalle, Helmut-Kohl-Allee 4, 53113 Bonn