| Kursnummer | 6360 |
| Dozenten |
Alicia Rehberger
Marlene Schmucker |
| Datum | Montag, 07.12.2026 18:00–19:30 Uhr |
| Plätze | min. 25 / max. 70 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | kostenlos Wir bitten um eine vorherige Anmeldung. |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
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Erdbeben, Überschwemmungen oder Brände gefährden nicht nur Menschenleben, Tiere und Infrastruktur, sondern auch jahrhundertealte Kulturgüter: Archivbestände können vernichtet, archäologische Stätten beschädigt, historische Gebäude zerstört werden.
Wie können wir das kulturelle Erbe einer Gesellschaft, nach einer Naturkatastrophe, erhalten? Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), das Leibniz Zentrum für Archäologie (LEIZA) und das Deutsche Archäologische Institut (DAI) eine Auslandseinsatzeinheit, die Cultural Heritage Response Unit (CHRU) entwickelt. Sie verbindet Katastrophenhilfe mit Kulturgutschutz.
An diesem Abend nehmen wir Sie mit hinter die Kulissen eines neuen Einsatzteams. Anhand einer realitätsnahen Einsatzgeschichte erleben Sie Schritt für Schritt, wie aus einem internationalen Hilfeersuchen ein interdisziplinäres Team von Freiwilligen und Ehrenamtlichen im Auslandseinsatz Kulturgut schützen kann und welche Rolle dabei die Digitalisierung spielt. Von der Alarmierung über die Zusammenstellung des Teams bis hin zur Arbeit vor Ort. Erfahren Sie, wie die CHRU Teammitglieder unter herausfordernden Bedingungen arbeiten, welche technische und digitale Ausstattung zum Einsatz kommt und warum Logistik und Teamarbeit oft entscheidend sind.
Im anschließenden Panelgespräch berichten Teammitglieder der CHRU aus erster Hand von ihren Erfahrungen im Bereich der Zusammenarbeit und Ausbildung. Wie bereitet man sich auf einen solchen Einsatz vor? Welche Rolle spielen digitale Werkzeuge und innovative Ausbildungsformate? Und wie kann technische Hilfe, Wissenschaft und Digitalisierung gemeinsam zum Schutz unseres kulturellen Erbes beitragen?
Die Veranstaltung bietet Einblicke in eine noch junge Spezialeinheit, spannende Erfahrungsberichte und die Möglichkeit, mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.