| Kursnummer | 6392 |
| Leitung |
Thomas Brandt
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| Datum | Donnerstag, 24.09.2026 19:00–20:30 Uhr |
| Plätze | min. 25 / max. 70 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | kostenlos Wir bitten um eine vorherige Anmeldung. |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
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In mehrfacher Hinsicht ist England im 19. Jahrhundert Vorbild für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Deutschen Reich. Viel früher verändert auf der britischen Insel der Prozess der Industrialisierung die gesamte Lebensumgebung der Menschen mit segensreichen, vor allem aber bedrohlichen, inhumanen Folgen.
Es ist daher ein Engländer, der die Idee der Gartenstädte propagiert, die zur Gründung einer deutschen Gartenstadt-Gesellschaft führt, die der Öffentlichkeit Alternativen zum um sich greifenden Wohnungselend der arbeitenden Klasse in den Städten aufzeigt. Will man über deutsche Gartenstädte sprechen, so muss man deshalb in England beginnen, denn nur dort lässt sich die Idealform der Gartenstadt finden. Dort wie hier muss man sich mit der Kritik beschäftigen, die der Industrialisierung entgegengebracht wird. Nur so sind die zentralen Forderungen zu verstehen, die an die Gründung einer wahren Gartenstadt gestellt werden. In wieweit diese auch im Deutschen Reich verwirklicht wurden, zeigt die Darstellung der beiden Gartenstädte Hellerau in Dresden und Margarethenhöhe in Essen.
In Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Ortskuratorium Bonn/Rhein-Sieg