| Kursnummer | 1405 |
| Leitung |
Johannes Kleinmann
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| Datum | Montag, 28.09.2026 18:00–19:30 Uhr |
| Plätze | min. 5 / max. 100 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | kostenlos Anmeldung empfohlen. |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
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Aktuell dominieren KI und die Digitalisierung aller Lebensbereiche die gesellschaftliche Debatte. Dabei ist die Digitalisierung kein neues Phänomen. Das Computerzeitalter begann bereits in den 1950er-Jahren und seit den 1980er-Jahren sind PCs auch in privaten Haushalten verbreitet. Seither hat sich die Art, wie Menschen leben und arbeiten, konstant verändert. Jede technologische Welle wurde dabei sowohl von Katastrophenszenarien als auch von überzogenen Hoffnungen begleitet. Dies betrifft vor allem den Arbeitsmarktbereich, in dem die Ängste vor den Rationalisierungswellen der 1970er- und 1980er-Jahre den heutigen Debatten um KI nicht unähnlich sind.
In seinem Vortrag geht Johannes Kleinmann auf die Geschichte der Digitalisierung und Computerisierung ein. Er ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Dort arbeitet er im Verbundprojekt „Digital Inequalities“. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt.