| Kursnummer | 1536 |
| Dozentin |
Alissa Chmiel
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| Datum | Montag, 21.09.2026 18:00–19:30 Uhr |
| Plätze | min. 5 / max. 20 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | kostenlos Anmeldung empfohlen. |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
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Kamerun ist von kolonialen Spannungen zwischen frankophonen und anglophonen Regionen geprägt. Seit 2016 eskaliert der Konflikt in den anglophonen Gebieten, was zu Vertreibungen und tiefgreifenden gesellschaftlichen Spannungen führt. Bildung spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle – nicht nur als Mittel der Wissensvermittlung, sondern auch als Raum für soziale Kohäsion und Friedensförderung.
Alissa Chmiel berichtet von ihrer Arbeit (2018–2021) im Zivilen Friedensdienst: Im Fokus stand die Förderung inklusiver Bildung und Gewaltprävention durch partizipative Lehrmethoden, die auch Vorurteile zwischen anglophonen und frankophonen Gruppen abbauten. Sie fragt, wie digitale Räume diese Ansätze unterstützen und koloniale Kontinuitäten überwinden können.