| Kursnummer | 6323 |
| Leitung |
Hermann F. Schweitzer
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| Datum | Donnerstag, 23.04.2026 19:00–20:30 Uhr |
| Plätze | min. 10 / max. 25 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | 8,00 EUR Wir bitten um eine vorherige Anmeldung. |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
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Wien entwickelte eine gemäßigte Variante des Jugendstils. Gustav Klimt erreichte Weltruhm durch seine Kunst im Großformat: die Fresken und Mosaike und die Kombinatorik vieler Wandbilder, die meistens nicht ohne raffinierte Amalgam-Technik plus Gold und Silber auskamen. Der Beethoven-Fries ist bekannt, die riesigen Wandbilder mit märchenhaften Liebesszenen im Palais Stoclet in Brüssel hingegen weniger.
Sein Freund Josef Hoffmann hatte den Palast entworfen (heute Weltkulturerbe). Im Gegensatz zu den Bauhaus-Architekten ist der Architekt Josef Hoffmann eher in Vergessenheit geraten, genauso wie die Künstler und Designer der Wiener Werkstätten. Die Frauen der Wiener Oberschicht lechzten nach einem Portrait von Klimt und im Speisesaal fanden sich Design der Wiener Werkstätten, von den Möbeln bis zu Geschirr und Besteck, oft designt von „Quadratl-Hoffmann“, dem Pionier auf dem Weg zum Art-Déco.
Das kongeniale Zusammenwirken des Malers Gustav Klimt (1862 - 1918) und des Architekten Josef Hoffmann (1870 - 1956) begann mit der Gründung der Secession 1897 in Wien. Als Pioniere der Moderne strebten sie gemeinsam danach, einen Gleichklang zwischen bildender und angewandter Kunst zu schaffen. 2012 gab es dazu eine internationale Ausstellung in Wien und Brüssel, begleitet von einem prächtigen Katalog. Schauen wir einmal rein ...