| Kursnummer | 6301 |
| Dozentin |
Nina Köppert
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| Datum | Donnerstag, 15.10.2026 18:00–19:30 Uhr |
| Plätze | min. 10 / max. 25 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | 8,00 EUR Wir bitten um eine vorherige Anmeldung. |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49
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Antonie Biel, Elisabeth Jerichau-Baumann, Hermione von Preuschen, Sally von Kügelgen - heute kaum bekannt, galten diese Frauen zu Lebzeiten als erfolgreiche Künstlerinnen: Sie gewannen Medaillen auf Ausstellungen und konnten von ihrer Kunst leben. Und das, obwohl Frauen im deutschsprachigen Raum der klassische Ausbildungsweg über Kunstakademien bis in das 20. Jahrhundert hinein weitestgehend verschlossen blieb. Wie war es ihnen dennoch möglich, eine Laufbahn als Künstlerin einzuschlagen? Welche Rolle spielten Herkunft und Heirat? Warum sind heute nur so wenige Werke von Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts bekannt? Trotz gesellschaftlicher Einschränkungen blieben sie keineswegs passiv: Sie gründeten Vereine, knüpften Netzwerke und entwickelten eigene Wege, sich auf dem Kunstmarkt zu behaupten. Seit einigen Jahren werden sie nun wiederentdeckt - nicht nur wird der kunsthistorische Kanon um ihre Namen erweitert, auch Museen würdigen sie mit Ausstellungen. So steht auch dieser Abend ganz im Zeichen vergessener Künstlerinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.