| Kursnummer | 6116 |
| Dozentin |
Dr. Sabine Schimma
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| Datum | Donnerstag, 16.04.2026 19:00–21:00 Uhr |
| Plätze | min. 10 / max. 70 noch genügend Plätze frei |
| Entgelt | kostenlos eine Anmeldung wird empfohlen |
| Ort |
VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
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Die Goethe-Gesellschaft zu Gast in der VHS Bonn:
Als Alleinerbin erhält Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach 1885 Goethes handschriftlichen Nachlass. Der Umgang mit diesem einmaligen Kulturgut liegt nun allein in ihren Händen. Sich dessen bewusst, versteht sie es geschickt, die Goethe-Philologie zu fördern und ihre Forschungen kulturstrategisch zu nutzen, möchte sie doch Weimar als kulturelle Hauptstadt des noch jungen Deutschen Reiches etablieren: Sophie gründet das erste institutionalisierte Literaturarchiv Deutschlands, das Goethe- und Schiller-Archiv, und initiiert die erste Gesamtausgabe von Goethes Werken. Doch in welchem Verhältnis stehen wissenschaftlicher Anspruch und politische Intentionen? Wie wirkt Sophies Kulturpolitik bis heute? Im Vortrag soll diesen spannenden Frage nachgegangen werden.