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Politik, Wissenschaft & Internationales

Der Themenschwerpunkt dieses Halbjahrs heißt „Nachhaltige Konsum und Produktionsmuster"

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Nachhaltige Konsum und Produktionsmuster

Während der kleine Planet Erde weiter um seine Sonne eiert, vermehren sich seine Bewohnerinnen und Bewohner gewohnt emsig. Da sie Technologien entwickelt haben, mit denen sie sich weltweit austauschen, wissen sie, dass sie mehr Ressourcen verbrauchen als ihr Planet auf Dauer bereitstellen kann. Sie haben auch verstanden, dass seine Fähigkeit begrenzt ist, ihren Müll zu verdauen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Wirtschaftsweise, die besagte Technologien hervorbrachte, hauptsächlich für Verbrauch von Ressourcen und Entstehung von Müll verantwortlich ist.

Die Menschheit jedenfalls hat mit dem zwölften Nachhaltigkeitsziel den Vorsatz gefasst, „nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherzustellen“. Und zwar in dem Wissen, dass sowohl der Ressourcenverbrauch als auch das Knowhow für Alternativen auf dem Planeten sehr ungleich verteilt sind. Folglich sollen „alle Länder, an der Spitze die entwickelten Länder, Maßnahmen ergreifen, unter Berücksichtigung des Entwicklungsstands und der Kapazitäten der Entwicklungsländer.“

Der neue Themenschwerpunkt „Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster“ setzt deshalb bei dem an, was in Bonn schon getan wird und was die Menschen hier noch tun können, um das Ziel zu erreichen. Bei einem Speedlab in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung stellen sich Bonner Initiativen und Geschäfte vor, die nachhaltig produzierte Waren verkaufen. Ein Besuch im Friesdorfer Leyenhof macht erfahrbar, was es für einen Landwirt bedeutet, nach Biolandrichtlinien anzubauen. Der Senat der Wirtschaft öffnet seine Türen und erläutert, welchen Beitrag Unternehmen zum Umbau der Produktionsweise beitragen.

In unserer Kooperationsreihe Uni im Rathaus mit der Universität Bonn befassen sich zwei Vorträge mit dem Thema: Der Verhaltensökonom Prof. Dr. Lorenz Götte zeigt, dass Verhaltensänderungen mit Echtzeit-Feedback angestoßen werden können. Prof. Dr. Peter Stehle, Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, geht der Frage nach, ob eine Proteinversorgung nur mit pflanzlichen Proteinen möglich ist.

In Reihen zu Afrika und Lateinamerika sowie einer Vielzahl von Veranstaltungen über Länder in Asien behandeln wir die Bedeutung des 12. Entwicklungsziels für andere Regionen. Erstmals starten beide Reihen mit einer gemeinsamen Podiumsdiskussion: drei Preisträger des Alternativen Nobelpreise aus Nigeria, Pakistan und Kolumbien sprechen über ihre Arbeit und stellen sich den Fragen des Publikums.

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